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Das Programm Grundbildung in Namibia

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Unterricht im Norden Namibias Das Programm Grundbildung in Namibia (Basic Education Programme - BEP/AfriLa) der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz) baut auf den langjährigen Erfahrungen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Grundbildung auf und wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.

Mit seinen Komponenten leistet das Programm einen Beitrag zur Umsetzung der vom Erziehungsministerium definierten Leitlinien für die Entwicklung des Bildungssektors:

Die Unterstützung für namibischen Bildungssektor begann 1995 in der nördlichen Kavango Provinz und wurde in den folgenden Jahren sukzessive auf alle 13 Provinzen ausgedehnt. Heute umfasst BEP/AfriLa im wesentlichen vier Programmkomponenten zur Unterstützung des Erziehungsministeriums:

Die Fördermaßnahmen werden vertikal von der nationalen Ministeriumsebene über die mittlere Regional- und Distriktebene (13 regionale Schulverwaltungen und 56 Bezirksschulämter) des Bildungssystems und die untere Ebene (Schulverbunde und Schulen) miteinander verknüpft. Hieraus entsteht ein direkter Nutzen auf allen Ebenen.

Der deutsche Beitrag in der gegenwärtigen Durchführungsphase umfasst im wesentlichen die strukturelle, organisatorische und methodische Beratung der verschiedenen Ebenen im Bildungssystem. Dies geschieht durch zwei entsandte und zwei lokale Fachkräfte, den Einsatz von Kurzzeitfachkräften, durch langfristige Fortbildungsmaßnahmen von namibischem Partnerpersonal, durch die Entwicklung und den Druck von Lehr- und Lernmaterialien, die Bereitstellung von Büroinfrastruktur und Transport sowie durch die Durchführung zahlreicher Kurzzeitseminare und Workshops zur Fortbildung von Personal im Bildungssystem.

Stand: September 2006